Fragen zur Naturheilkunde

 

 

Mistel.gif (26910 Byte) Misteltherapie:

(vor allem als Zusatztherapie bei
Krebserkrankungen)

 

Regelmäßige Injektionen von speziell ausgesuchten Mistelpräparaten unter die Haut. (z.B. Kiefernmistel, Eichenmistel)

Die Injektionen erfolgen zunächst in der Praxis und können dann nach Schulung im weiteren Verlauf zu Hause selbstständig durchgeführt werden.

Anwendungsgebiete:

Bösartige Geschwulsterkrankungen

bösartige Erkrankungen und begleitende Störungen der blutbildenden Organe

Verminderung der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie

Vorbeugung gegen Geschwulstrezidive

Wirkungen der Misteltherapie:

Klinisch konnten bei der jahrzehntelangen Anwendung der Mistel folgende Beobachtungen gemacht werden:

Steigerung der körpereigenen Abwehr- und Ordnungskräfte

 

Hebung von Allgemeinbefinden und Leistungsfähigkeit sowie Verbesserung von Appetit und Schlaf,

Linderung tumorbedingter Schmerzen,

Hemmung des malignen Wachstums ohne Beeinträchtigung gesunder Gewebe.

 

 

Durchführung der Misteltherapie 

Vorbereitung: Temperaturmessung, um die höchste Körpertemperatur des Tage herauszu- finden. Während der Therapie sollte 2 mal am Tage die Temperatur gemessen werden: morgens vor dem Aufstehen und nach einer halbstündigen Ruhephase zum Zeitpunkt der höchsten Körpertemperatur, meist zwischen 17 und 20 Uhr. 

Mistelpräperate ( z. B. Iscador®) werden 3 mal in der Woche unter die Haut gespritzt:

 Montags-----------Dienstags-------------------Freitags

Nach 14 Spritzen, also zwei Serien, sollte meistens 1 Woche Pause eingelegt werden. Später werden die Pausen verlängert.

Die Misteltherapie wird zur Steigerung der Abwehrkräfte über lange Zeit, häufig über Jahre, fortgeführt.

Abwandlungen sind je nach individueller Therapie möglich und manchmal nötig.

Rötungen an der Einstichstelle bis zu 2 cm sind häufig und ohne Bedeutung. Kommt es aber zu Rötungen von mehr als 5 cm und/oder Temperaturanstieg über 38°C, sollte eine Therapiepause von mindestens 3 Tagen eingelegt werden und anschließend mit einer niedrigeren Dosierung oder der nächst niedrigeren Serie fortgefahren werden.

Bei jeder auftretenden Unsicherheit sollten sie uns befragen und mindestens einmal alle 2 Monate persönlich konsultieren. Dabei unbedingt die Temperaturkurve mitbringen. Dies sollten sie auch beachten, wenn sie sich sehr wohl fühlen.

 

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Eigenbluttherapie

Bei der Eigenblutbehandlung wird Blut aus der Vene entnommenen und nach der Anreicherung mit ausgewählten homöopathischen Medikamenten dem Patienten in den Muskel injiziert. In Abhängigkeit von Art und Intensität der Beschwerden, wird je nach Erkrankung ein Therapieplan erstellt, in der Regel erfolgt die Eigenblutbehandlung zwei bis drei Mal pro Woche in der ersten Woche, später dann ein Mal wöchentlich. Insgesamt erfolgen etwa zehn bis 15 Eigenblutbehandlungen. blut.gif (31327 Byte)

Zur Eigenblutbehandlung besonders geeignete Erkrankungen sind:

Allergien
Hauterkrankungen
Infektanfälligkeit
Asthma
u.v.m.

 

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Symbioselenkung
(=Mikrobiologische Therapie)

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Bakterien
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Bakterien auf der Darmschleimhaut

Definition

Der Mensch lebt mit einer Vielzahl von Mikro-Organismen (z. B. Bakterien) in einer natürlichen und engen Lebensgemeinschaft. Sie besiedeln alle Schleimhäute, z.B. im Darm.

Da sowohl der Mensch auf die Mikroorganismen, als auch die Mikroorganismen zum Leben auf den Menschen angewiesen sind, spricht man von einer Symbiose (griech.: symbiosis = Zusammenleben) dieser beiden.

Diese Symbiose ist, da sie schädigenden Umwelteinflüssen, Fehlernährung, Mißbrauch von Medikamenten, sowie schädigender Lebensweise usw. ausgesetzt ist, störanfällig. Die so entstehende "Dysbiose" (= gestörte Symbiose) bildet häufig die Grundlage von z. T. akuten, meist aber chronischen Erkrankungen. Da die Krankheitsursache, die gestörte Symbiose, meistens nicht erkannt wird, ist auch keine Therapie der Ursache möglich.

Durch die Symbioselenkung (oder Mikrobiologische Therapie) wird die Symbiose zwischen Mikroorganismen und Mensch wiederhergestellt. Durch das Wiederherstellen der normalen Mikroorganismenflora ist eine echte "Kausaltherapie", also ein Wiedererreichen der Gesundheit durch das Beseitigen von Krankheitsursachen möglich, was eines der Grundprinzipien der Ganzheitsmedizin ist. Denn nur durch Beseitigen der Ursachen von Erkrankungen ist tatsächliche Heilung möglich.

Wissenschaftliche Anerkennung

Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß der Mensch in Symbiose mit Mikroorganismen lebt und daß diese wichtige Abwehrfunktionen für den Menschen wahrnehmen. Es gibt Untersuchungen über die Wirkungsweise der Symbioselenkung und deren positiven Auswirkungen. Der Wirkungsmechanismus ist wissenschaftlich gut erklärbar.

Wirkungsweise

Die Mikroorganismen siedeln auf Schleimhäuten in der Nase, im Mund, im Hals, im Dünndarm und im Dickdarm. Es können unter Umständen über 500 verschiedene Mikrobenarten nachgewiesen werden.

Die Anzahl der Bakterien im menschlichen Darm wird auf über 1014 ( 100.000.000.000.000 ) geschätzt. Diese Zahl ist größer als die Zahl aller Zellen des menschlichen Körpers zusammengenommen.

Das harmonische Zusammenleben von Mensch und Mikroorganismen ist für die Gesundheit des Menschen von sehr großer Bedeutung.

Man weiß heute, daß die Mikroorganismen wichtiger Bestandteil des Immun-Abwehrsystems des menschlichen Organismus sind. Erst durch deren Gegenwart ist das lymphatische Gewebe der Darmschleimhaut in der Lage, seine Schutzfunktion vor Krankheiten wahrzunehmen.

Gerät dieses Gleichgewicht in Dysharmonie, erlahmen die Abwehrkräfte des Organismus zunehmend und es kommt zu Störungen im Stoffwechsel. Auf diesem Boden kann sich dann eine Vielzahl von Krankheiten manifestieren.

Mit der Symbioselenkung oder Mikrobiellen Therapie hat man die Möglichkeit, durch Zufuhr von lebenden oder abgetöteten Bakterien, über eine Aktivierung verschiedener Abwehreinrichtungen, zu einer Verbesserung der Abwehrfunktionen zu kommen.

Dadurch wird der Organismus in die Lage versetzt, verschiedenen Infektionskrankheiten und Störungen im Magen- Darm- Bereich zu begegnen und allergische Reaktionen einzugrenzen.

Therapiemöglichkeiten

Das Therapiekonzept der Symbioselenkung ist eine gestaffelte Anwendung aufeinander abgestimmter Präparate in einem Phasenschema. Es handelt sich dabei um ein System von Signalen zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Die Wirkungsweise konnte in zahlreichen klinischen Studien belegt werden. Dabei haben sich als Hauptanwendungsgebiete herauskristallisiert :

1. 

Akute und chronische Infekte und Erkrankungen der oberen Luftwege ( z.B. Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, usw. ) 

2. 

Hauterkrankungen

3. 

Harnwegsinfekte

4. 

Störungen im Magen- Darm- Bereich

5. 

Allergien

Die Symbioselenkung ist besonders wirkungsvoll in der Kombination mit Richtlinien aus der Ernährungstherapie. Sprechen Sie zur Durchführung einer Symbioselenkung mit Ihrem Arzt.

Nebenwirkungen

Die Symbioselenkung ist ausgesprochen nebenwirkungsarm und im Prinzip jedem Patienten mit geeigneter Indikation zu empfehlen.

Besonders auch bei Kindern haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, was z.B. infektanfällige Kinder angeht, die oft längst antibiotikaresistent sind. Häufig konnten angesetzte Operationen z.B. von "Polypen" vermieden werden.

Indikationen
 

1. 

Allergische Erkrankungen

 

Heuschnupfen

 

Asthmoide Bronchitis

 

Asthma bronchiale

 

Chronisches Ekzem

 

Neurodermitis

2. 

Chronische therapieresistente Harnwegsinfekte

3. 

Rezidivierende Infekte bei Erwachsenen und Kindern :

 

Schnupfen ( besonders chronische Formen )

 

Kehlkopfentzündungen

 

Mittelohrentzündungen

 

Nasennebenhöhlenentzündungen

 

Bronchitis

4. 

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

5. 

Zusatzbehandlung zur Immunstimulation bei Krebserkrankungen

6. 

Magen-Darm-Trakt

 

Allergien

 

Chron. Magenschleimhautentzündung

 

Schäden durch Nebenwirkungen von Antibiotika

 

-

Pilzerkrankungen des Darms

 

Magengeschwüre

 

Duodenalgeschwüre

 

Darmentzündungen ( z.B. Gastroenteritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

 

Refluxösophagitis

 

Divertikulose - Divertikulitis

7. 

Kopfschmerzsyndrome ( z.B. Migräne )

Über weitere Indikationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

 

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